Off Yonder – Adventure Travel Stories - Seeing the world for what it is

Europe: Tour, Symphony, Ski, Reunion
Gratz, Austria

Greetings from Europe!

Chris and I got here no problem. We arrived in Graz after 12 hours on the plane and jumped right into tourist mode.

After a great European style breakfast, we hoofed it to the train station and headed down to the lovely town of Ljubjana, the capital city of Slovenia, just south of Graz. The next day we wanted to head over to Budapest, but that would have meant six hours on the train each way and getting back to Graz at 23.45 New Years Eve! Not much time to get to the town square where the big party was! So we went to Bratislava in the Slovak Republic instead.

The weather was cold and wet, and didn’t help brighten the tone of the already dingy and somewhat rundown Eastern European city. We had a two hour layover in Vienna, but it being later afternoon on New Years Eve, nothing was open.

We got back to Graz around 8pm, found Alastair and counted down the New Year in the town square with the masses (Graz is the 2nd largest city in Austria, ya know).

The next morning, Chris and I slept in, visited Thalsee, where Arnold Schwarzenegger grew up, and went to see Alastair conduct at the opera house. Somehow, Chris and I ended up in some killer box seats! A first for both of us.

Chris and I landed in Gratz, took the train to Ljubljana, then to Bratislava, over to Innsebrück to ski, then up to Saarbrücken. We then drove to Bitburg and finally back to Frankfurt to fly home.

Chris and I landed in Gratz, took the train to Ljubljana, then to Bratislava, over to Innsebrück to ski, then up to Saarbrücken. We then drove to Bitburg and finally back to Frankfurt to fly home.

Another day and train ride later, we were in Tirol, where Chris and I learned to ski 19 years ago. The three of us had three great days of skiing. After this, we parted ways with Alastair who had to fly back to the States for his next gig, while we bros headed north into Germany on the night train, rented a car, and drove to our home town in Germany, Altstadt.

Things couldn’t have gone better. While checking out the house we first lived in, we met a gal who played volleyball with our mom there, and she knew the parents of a few of the kids we went to school with. A few phone calls later we were visiting with Andreas, one of Chris’ classmates, who then connected us with the Gienger family, the parents of a girl in my class. They happened to have a spare room to rent to us and now we have our accommodation taken care of!

We made a few visits with friends we found (or had help finding), found and visited our now retired teachers (heard some good stories), and had a great gathering with those who could make it.

Here’s the story that appeared in the Saarbrücker Zeitung (Newspaper):

Auf einen Sprung in die alte Heimat
Nach 18 Jahren trafen die Amerikaner Cameron und Christopher Martindell wieder ihre Altstadter Klassenkameradent.
13 January, 2004

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Alte Heimat Ein Wiedersehen gab es bei einem Niederbexbacher Schnitzel nach bald 18 Jahren: Cameron (Zweiter von links vorn) und Christopher Martindell (Zweiter von rechts vorn) machten auf ihrer Europatour überraschend Station in Altstadt. Die ehemaligen Schulkameraden Kerstin Gienger, Daniela Schleppi, Christian Schleppi (sitzend) sowie Marc Heberle, Julian Seiler, Katrin Buschbaum und Andreas Kantim organisierten ein spontanes Klassentreffen.

Vor 18 Jahren zogen die US-Amerikaner Christopher und Cameron aus Altstadt weg. Nun kamen sie auf ihrer Europa-Reise auf einen Sprung in ihre alte Heimat. Für sie wurden zwei Klassentreffen arrangiert.

Altstadt (bam). Faustdick war die Überraschung, die Marc Heberle erlebte, als er den Telefonhörer abhob. “Hi, hier ist Cameron”, hörte der Bierbrauer aus Altstadt die Stimme am anderen Ende der Leitung sagen. Und obwohl er bald 18 Jahre lang nichts von ihm gehört hatte, so war er sich doch gleich klar darüber, wen er da an der Strippe hatte: Seinen “alten” Freund Cameron Martindell, mit dem er während der Grundschulzeit nachmittags immer Hausaufgaben gemacht hatte und mit dem er danach auch immer zusammenhing.

Schnell einen Empfang organisiert

Dann gab es aber richtig Arbeit für Marc Heberle. Sein ehemaliger Gefährte nämlich sagte, er sei gemeinsam mit seinem zwei Jahre jüngeren Bruder Christopher im österreichischen Graz und wolle mal kurz auf einen Sprung “in seiner alten Heimat Altstadt” vorbei kommen. “Da war klar, dass es einen ordentlichen Empfang geben musste”.

Zwei Klassentreffen wurden deswegen in aller Eile auf die Beine gestellt: Die Schulanfänger der Jahrgänge 1976 und 1978 wurden zusammengetrommelt. Cameron und Christopher Martindell lebten damals mit ihren Eltern in Altstadt. Zuerst wohnten sie am Hundesportplatz, später dann bei dem Künstler Hans Schwender in der Homburger Straße. Ihr Vater war als Pilot bei der US-Air-Force in Ramstein. Genau deswegen sind die Martindells aber dann 1986 auch fortgezogen – er wurde zuerst in der Nähe von Bitburg, dann auf Sardinien stationiert. Es sei ihm damals schon sehr nahe gegangen, als sein bester Freund nicht mehr da war, erinnert sich Marc Heberle. Um so freudiger sei denn nun das Wiedersehen ausgefallen. Nachdem sich die beiden Brüder beim Ski fahren in den Alpen vergnügt und das Geburtshaus des kalifornischen Gouverneurs Arnold Schwarzenegger in Österreich angeschaut hatten, stand Altstadt auf dem Programm ihrer Europa-Tour.

Zusammen mit Julian Seiler und Andreas Kantim telefonierte Marc Heberle deswegen kreuz und quer durch die Republik: Immerhin elf der alten Kameraden aus zwei Klassen kamen so zum spontanen Treffen zusammen. “Aber wir waren damals mit nur acht Jungen und Mädchen ohnehin die kleinste Klasse, die jemals die Altstadter Grundschule besucht hat”, erzählt Heberle. Daniela Schleppi ließ alles stehen und fallen und reiste eigens aus Duisburg an, andere nahmen sich sogar Urlaub.

Ihr Quartier schlugen die Martindells bei Familie Gienger in der Friedenstraße auf, wo sie insgesamt drei Tage verbrachten, ehe es weiterging nach Frankfurt zum Flugplatz. In einem Niederbexbacher Gasthaus fand die große Wiedersehensfeier statt – Cameron wollte dort unbedingt ein bestimmtes Schnitzel essen: Das habe er früher auch immer mit seinem Vater dort getan. Nach derlei Gaumenfreuden gab es natürlich viel zu erzählen, alte Schulerinnerungen wurden aufgefrischt – mit ihren damaligen Lehrerinnen Irene Hartz und Ingeborg Freidinger hatten die beiden freilich auch wieder Kontakt aufgenommen.

Und natürlich wurde auch darüber gesprochen, was heute so alles an der Tagesordnung ist. Die beiden Amerikaner hatten da schon einiges zu berichten. Cameron lebt in Seattle/Washington und arbeitet als Journalist: Er schreibt Reportagen über Abenteuerreisen, die er vorher selbst mitmacht. Und Christopher, derzeit zuhause in San Diego/Kalifornien, outete sich als “Tiefsee-Akustiker”. Er erforscht, wie Wale auf verschiedene Geräusche insbesondere von Schiffen und U-Booten reagieren. Den Pilotenschein hat er auch. “Great”, kommentierten sie ihre Verabschiedung aus Altstadt. In aller Herrgottsfrühe gegen vier Uhr gab es bei Familie Gienger noch frische, hausgemachte Waffeln. Dass in diesem oder spätestens im nächsten Jahr auch eine Gruppe aus Altstadt über den großen Teich zum Gegenbesuch aufbrechen wird, wurde hochheilig versprochen.

– Saarbrücker Zeitung

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